Bankkaufleute können im kundennahen Bereich und im bankinternen Bereich eingesetzt werden. Im kundennahen Bereich liegen alle Tätigkeiten im Bedienen, z.B. im in- und ausländischen Zahlungsverkehr, im Beraten und im Verkauf, z.B. im Wertpapier-, Kredit- und Auslandsgeschäft.

Finanzassistenten sollen neben den standardisierten Fragen komplex finanzielle Kundenbedürfnisse des Finanzdienstleistungsbereichs lösen können.

Das Aufgabenfeld der Groß- und Außenhandelskaufleute ergibt sich aus der Dynamik der nationalen und internationalen Märkte. Sie sind in erster Linie Dienstleister, u.a. als Markt-, Absatz- und Verkaufsberater, als Gestalter maßgeschneiderter Sortimente und als rationalisierungs- und kostenbewusste Anbieter von Allround-Service-Leistungen.

Während der Berufsausbildung werden die Auszubildenden mit allen im Lager anfallenden Tätigkeiten vertraut gemacht. Sie lernen den betrieblichen Informations- und Güterfluss kennen und erwerben die Fertigkeiten, die sie zum Lösen von organisatorischen und planerischen Problemstellungen im Zusammenhang mit dem Lager brauchen.

Das Aufgabenfeld der Industriekaufleute umfasst die Vorbereitung, Durchführung, Überwachung sowie Dokumentation des industriellen Prozesses von der Materialbeschaffung bis zum Verkauf erzeugter Leistungen. Marketing, integrierte Auftragsabwicklung, Just-in-time-Systeme und Logistik gewinnen wachsende Bedeutung.

Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss haben die Möglichkeit, durch den Besuch von Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch ausbildungsbegleitend die Fachhochschulreife zu erwerben.

Bei der Ausbildung im Einzelhandel wird das kundenorientierte Bedienen und Beraten geübt. Dazu gehört das Argumentieren über die zum Verkauf stehenden Waren, das Bewältigen von verschiedenen Verkaufssituationen und eine zielgerichtete Warenpräsentation in Verbindung mit geeigneten Werbemaßnahmen.