Unsere beiden Beratungslehrkräfte, Frau Haas und Herr Dinh, bieten Beratung, Diagnose und Förderung bei Schul- und Lernschwierigkeiten. Das Beratungszimmer 1.15B befindet sich im Erdgeschoss rechter Hand vom Haupteingang. Die Beratung steht für Schüler, Eltern und Lehrkräfte zur Verfügung.

 

Grundsätze der Beratung

Die Beratung ist stets freiwillig, vertraulich und kostenfrei. Somit entscheidet der Schüler immer selbst, ob und wie lange er beraten werden möchte. Alles Besprochene wird grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben, und die Kosten der Beratung trägt vollständig das Land Baden-Württemberg.

 

Beratungsschwerpunkte 

 

Laufbahnberatung

„Welche Schullaufbahn ist die richtige für mich?“ – Kernfragen könnten sein:

  • Welche Berufsbilder entsprechen meiner Neigung?
  • Welchen Abschluss benötige ich für ein bestimmtes Studienfach?
  • Welche Schularten führen mich zu einem bestimmten Schulabschluss?
  • Welche Schularten kommen für mich in Frage, wenn ich aktuell über- oder unterfordert bin?
 

Problemberatung

„Ich habe bestimmte Schwierigkeiten in der Schule. Was kann ich tun?“ – Typische Beratungsschwerpunkte sind:

  • Allgemeiner Leistungsabfall
  • Lese-/Rechtschreib-Schwäche
  • Mathe-Schwäche
  • Überforderung/Stress
  • Unstrukturiertheit bei der Lernorganisation
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Mangel an Motivation
  • Angst vor Schule, Referaten, Klassenarbeiten oder Prüfungen
  • Probleme mit der Familie, den Lehrern oder Mitschülern (auch: Mobbing)
  • Persönliche Probleme

 

Wie arbeitet die Beratungslehrkraft konkret?

 

1. Diagnose

Der Beratungslehrer führt diagnostische Gespräche, um die Schwierigkeiten und deren Ursachen erkennen zu können. Soweit nötig und sinnvoll, werden dabei nur mit Einverständnis des Klienten weitere Personen in den Prozess mit einbezogen, beispielsweise Lehrer oder Mitschüler.
Im Rahmen der Diagnose werden dabei meist auch wissenschaftliche Testverfahren und Fragebögen verwendet, um die Schwierigkeiten genauer feststellen und eingrenzen zu können. Beispiele sind Begabungstests, Persönlichkeitstests, Konzentrationstests, Berufsneigungstests.

 

2. Erarbeitung von Interventionsmaßnahmen

Gemeinsam mit dem Klienten entwickelt der Beratungslehrer Maßnahmen, die bei der Bewältigung der Schwierigkeiten helfen können. Hierbei werden Zielvereinbarungen getroffen und im Laufe der Beratung reflektiert, inwieweit diese umgesetzt wurden und erfolgreich waren.
Beispiele: Umsetzung von Lern- und Arbeitstechniken bei Konzentration- und Lernschwierigkeiten, Vereinbarung von Arbeitsplänen bei Motivationsmangel, Verwendung von Lernmaterialien und Einbezug des Fachlehrers bei fachspezifischen Schwierigkeiten, Anwendung von Entspannungsverfahren bei Schulangst, Auffinden einer geeigneteren Schulart bei massiver Überforderung.

 

3. Vermittlung an weitere Hilfsangebote

Soweit nötig, kann der Beratungslehrer an weitere Hilfsangebote innerhalb und außerhalb der Schule vermitteln, beispielsweise an die Familienberatung, einen Psychotherapeuten oder den Schulsozialarbeiter.

 

Kontakt zu unseren Beratungslehrkräften

Für weitere Informationen oder eine Inanspruchnahme einer Beratung nehmen Sie bitte telefonisch über das Sekretariat oder direkt per E-Mail Kontakt mit unseren Beratungslehrkräften auf:

Das Beratungsangebot im Überblick finden Sie hier.