Erasmusreise nach Island – Nachhaltigkeit erleben
Erasmusreise nach Island – Nachhaltigkeit erleben
Zehn Tage Island, beeindruckende Natur und jede Menge Engagement für den
Umweltschutz: Für die Schülerinnen und Schüler der J2 wurde die Erasmusreise zu einer
besonderen Verbindung aus Lernen, Gemeinschaft und Abenteuer.
Im Mittelpunkt stand das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz. In Workshops
beschäftigten sich die Jugendlichen mit Umweltaktivismus und den Folgen der
Gletscherschmelze. Bei Ausflügen an die Südküste konnten sie die Auswirkungen des
Klimawandels unmittelbar erleben. Gletscher, tosende Wasserfälle, schwarze
Vulkanstrände und die raue See hinterließen dabei bleibende Eindrücke.
Auch praktisch wurde angepackt: Die Gruppe half im Botanischen Garten, sammelte
Müll in Reykjavík und an der Küste und beteiligte sich am World Cleanup Day.
Außerdem wurden Flyer zum Schutz der Wale verteilt.
Island bot zahlreiche Möglichkeiten, Nachhaltigkeit und Natur hautnah zu erleben. Die
Schülerinnen und Schüler besuchten ein Geothermiekraftwerk und verschiedene
Museen, darunter das Walmuseum, das Maritime Museum und das Settlement
Museum. Auf dem Golden Circle standen Vulkankrater, Geysire und Wasserfälle auf
dem Programm. Eine Wanderung führte zwischen der eurasischen und der
nordamerikanischen Erdplatte hindurch. Ein besonderes Erlebnis war außerdem das
Baden in heißen Flüssen.
Am Abend wurde das Programm durch gemeinsame Dokumentationen über
Umweltgifte und Überfischung ergänzt. Gleichzeitig kam die Gemeinschaft nicht zu kurz:
In einem gemeinsam bewohnten Haus wurde gekocht, gespielt und bei Gitarrenmusik
zusammen gelacht.
Die Reise zeigte eindrucksvoll, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Thema im Unterricht
ist, sondern durch eigenes Handeln und Engagement erlebt werden kann. Neben
vielen unvergesslichen Eindrücken nehmen die Schülerinnen und Schüler daher auch
neue Erfahrungen und ein stärkeres Bewusstsein für den Schutz unserer Umwelt mit
nach Hause.
