Hospitationswoche an der Erich-Bracher-Schule: Einblick, Orientierung und Begeisterung
von links nach rechts: Jessica Dietz, Patrick Schefczik, Saskia Broussas
Bereits vor dem offiziellen Tag der offenen Tür lädt die Erich-Bracher-Schule jedes Jahr interessierte Schülerinnen der kooperierenden Realschulen zur Hospitationswoche ein. An drei Tagen können angehende Absolvent*innen der mittleren Reife verschiedene Vollzeitschularten kennenlernen und aktiv am Unterricht teilnehmen. Dank des breiten Angebots findet jede und jeder je nach Neigung eine passende Schulart zum Reinschnuppern. Dieses Jahr war es das letzte Mal, dass Patrick Schefczik diesen Tag organisierte. Das neue Team, das seine Aufgaben übernehmen wird, sind Jessica Dietz und Saskia Broussas.
Weil die Hospitationswoche an der Erich-Bracher-Schule längst zur guten Tradition geworden ist, profitieren die Besucher*innen von einem eingespielten Ablauf: Zu Beginn werden sie von der Schulleitung, den verantwortlichen Lehrkräften sowie ihren späteren Pat*innen begrüßt und den gewählten Schularten zugeordnet. Anschließend begleiten sie einen Unterrichtsvormittag, um Anforderungen, Lernkultur und Schwerpunkte realistisch einschätzen zu können.
In diesem Jahr nutzten 104 Schüler*innen das Angebot. Davon hospitierten 40 am Wirtschaftsgymnasium, 38 im Berufskolleg Übungsfirma sowie jeweils 13 im Berufskolleg Fremdsprachen und im Berufskolleg Wirtschaftsinformatik. Die Gäste kamen von mehreren Partnerschulen: 44 von der Theodor-Heuss-Realschule, 19 von der Realschule Remseck, 23 von der Erich-Kästner-Realschule, 18 von der Gottlieb-Daimler-Realschule sowie eine Schülerin der Tobias-Mayer-Gemeinschaftsschule in Marbach.
Damit niemand allein ist, stehen engagierte Schüler*innen der Erich-Bracher-Schule als Pat*innen bereit. Sie begleiten die Gäste in den Unterricht, zeigen ihnen das Schulhaus und verbringen oft auch die Pausen gemeinsam – eine Unterstützung, die Orientierung gibt und Hemmschwellen abbaut.
Das Echo fiel auch in diesem Jahr durchweg positiv aus. Besonders gelobt wurden die freundlichen, zugewandten Pat*innen, die starke Kultur des selbstständigen Arbeitens, die zeitgemäße technische Ausstattung sowie der Tablet-gestützte Unterricht. Besonders beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer*innen von den jungen Lehrkräften der Erich-Bracher-Schule, die – so das O-Ton-Feedback – „Bock auf ihren Job haben“.
